Wie ich zur Kinesiologie kam

Die vierköpfige Katzenrasselbande von Tierkinesiologin Sandra Pfyffer Briker
von oben nach unten: Sheinah, Shivoh, Shirina, Sijan © KineCAT

Von klein auf bin ich mit Katzen aufgewachsen. Zuerst in meinem Elternhaus und sobald es meine eigene Wohnsituation zuliess, zogen meine ersten beiden Katzenbabys bei mir ein. Mittlerweile gehört eine vierköpfige Katzenrasselbande zu unserer Familie.

 

Obwohl Katzen mich schon mein Leben lang begleiten, kam es mir zu Beginn meines Berufslebens nicht in den Sinn, einen entsprechenden Weg und Ausbildung mit Tieren einzuschlagen. Ich entschied mich für ein Betriebswirtschaftsstudium mit Schwerpunkt Marketing und Kundenbetreuung. Nach einigen Wanderjahren bei verschiedenen Firmen, wagte ich mit dreissig Jahren den Schritt und gründete meine eigene Marketing- und Kommunikations-Agentur. Seit 2011 bin ich Inhaberin und Beraterin der Konzeptchuchi GmbH – mein erstes berufliches Standbein.

 

Am 18. Februar 2013 stiess ich in einer Lokal-Zeitung auf ein Inserat von Anisana zum Diplomlehrgang in Tierkinesiologie. Ohne zu wissen, was das überhaupt ist, ging mir das Inserat nicht mehr aus dem Kopf und ich informierte mich über die Ausbildung. – Und ehe ich mich versah, drückte ich ab Herbst 2013 jeweils am Wochenende die Schulbank, seit Ende April 2015 halte ich das Diplom zur Tierkinesiologin in den Händen und gründete meine zweite Firma KineCAT. Es ist für mich noch heute nicht ganz begreiflich, wie ich mich für einen vermeintlich so anderen, zusätzlichen Berufsweg entscheiden konnte… es scheint fast so, als hätte ich auf ein inneres Gefühl vertraut und mich von meinen verborgenen Fähigkeit leiten lassen.

 

Eine zentrale Lebenslektion habe ich mit diesem persönlichen Erlebnis und im Verlaufe der Ausbildung zur Kinesiologin gelernt: Es muss nicht alles fassbar, mit dem Verstand begreifbar oder wissenschaftlich belegbar sein, damit etwas existiert. Oder mit anderen Worten: Die Wissenschaft hat schon vieles hervorgebracht, aber die Tatsache, dass wir alle erst einen Bruchteil unseres Hirn-Potenzials anzapfen, beweist eben auch, dass wir noch lange nicht alles Wissen! Und, desto mehr wir in unserer Gesellschaft auf unsere geistigen Fähigkeiten gedrillt werden, desto mehr verkümmern unsere Ur-Fähigkeiten – unsere Sinne und Instinkte. Auch diese wollen und müssen trainiert werden, damit wir im Lot bleiben, uns als Ganzes weiterentwickeln und neue Potenziale erschliessen können.

 

Ich bin froh und dankbar über meine persönliche Horizont-Erweiterung und freue mich auf alles, was noch kommt!